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In der Gemeinschaft mit anderen Kindern schulen sie ihre sozialen Kompetenzen und machen die wichtige Erfahrung, dass es nicht nur Erwachsene, sondern auch andere Kinder gibt, die sich in Bezug auf Bewegung, Motorik und Sprache ähnlich wie sie verhalten, also z.B. auch noch nicht laufen oder richtig sprechen können. Gemeinsam entwickeln sich die Kinder dann wesentlich schneller.

Mit biblisch geprägten Kitas, die diesen Bedarf nach der außerordentlich wichtigen Phase der Geborgenheit in der Familie erfüllen, haben Elterninitiativen und Kirchengemeinden eine großartige Chance, nicht nur Kinder Jesus bekannt zu machen, sondern auch deren Familien – die nur selten zu klassischen Kirchgängern zählen dürften.

Aus diakonischer Verantwortung sind wir außerdem aufgerufen, auch für Kinder liebevoll da zu sein, deren (alleinerziehende) Eltern(teile) sich in den ersten drei Jahren nicht vollzeitlich um sie kümmern können.

Ganz wichtig ist die Kita schließlich für die vielen unter uns lebenden Kinder, deren Eltern nicht oder schlecht Deutsch sprechen. Gerade für deren Integration sind Kitas außerordentlich wichtig, damit sie in der Schule eine Chance haben.

Mit evangelischen Kitas stehen wir übrigens in bester Tradition: der Begründer der Kindergarten-Idee ist der deutsche Pastorensohn Friedrich Fröbel, seine erste Kita steht direkt neben dem Evangelischen Allianzhaus in Bad Blankenburg und ist heute ein Museum.

Am 3. März in „idea“ erschienen.