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Aktuelles

6 neue Bekenntnisschulen starten im Schuljahr 2024/25!

Die freien evangelischen Schulen in Deutschland wachsen mit sechs Neugründungen in diesem Herbst weiter:  Zwei Schulen in Markkleeberg, einer Nachbarstadt von Leipzig (Sachsen), sind schon gestartet (eine Grundschule und eine Oberschule), ebenso eine Grundschule in Kirspe bei Gummersbach (Nordrhein-Westfalen) und eine „Realschule plus“ in Ludwigshafen am Rhein (Rheinland-Pfalz). Zwei weitere werden mit dem Start des Unterrichts in Baden-Württemberg die Türen öffnen: je eine Grundschule in Crailsheim und in Schorndorf.

„So viele Neugründungen freier evangelischer Schulen in einem Jahr gab es noch nie – und viele weitere stehen für das nächste Jahr in den Startlöchern“, sagt Professor Wolfgang Stock, Generalsekretär des Verbands Evangelischer Bekenntnisschule und Kitas (VEBS), Karlsruhe. In dem Verband sind 175 evangelischen Schulen und 46 Kitas an 128 Standorten vereint, die alle von Eltern gegründet wurden und von gläubigen Mitarbeitern getragen werden.

Die Gründung christlicher Bekenntnisschulen ist in Deutschland ein Grundrecht der Bürger, das im Grundgesetz verankert ist. Dennoch gibt es hohe Hürden bei der Gründung zu überwinden: Die größte ist, dass es in den meisten Bundesländern in den ersten drei Jahren keine staatlichen Zuschüsse gibt. „Die vielen gelingenden christlichen Schulgründungen, die wir seit Jahren begleiten dürfen, sind deshalb ein großes Wunder, für das wir Gott dankbar sind. Wir können damit ein sichtbares Zeichen seiner Größe und Liebe senden“ so Stock.

Dankbar sind die evangelischen Schulen im VEBS nicht nur für die engagierten Gründereltern und die Genehmigungen durch die Behörden, sondern auch für die gute Versorgung mit Lehrern trotz eines allgemeinen Lehrermangels. Das größte Problem sei es aktuell in Deutschland, geeignete Gebäude zu finden und dass diese dann von den Behörden als Schulen genehmigt werden.