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Die Gründung - Praktisch

Sie wollen Kindern tagsüber eine christliche Erziehung, Bildung und Betreuung bieten?

Sie wollen den vielen suchenden Eltern mehr als nur "Betreuung" bieten - nämlich liebevolle Beziehungen zu ihren Kindern auf christlicher Grundlage?

Dafür gibt es in vielen Regionen Deutschlands dringenden Bedarf, und das wird vom Staat sogar mit hohen Summen finanziell unterstützt.

Kindertagesstätten können praktisch ohne Eigenkapital und - mit Unterschieden je nach Bundesland - meist ohne eigene Zuschüsse betrieben werden.

Wie das ökonomisch klappen kann und welche Konzepte und Ideale benötigt werden, welche pädagogischen Grundlagen wichtig sind und wie man Gleichgesinnte ebenso wie Spender findet - das alles findet sich hier (oder in Seminaren, die wir anbieten).

Haben Sie Mut - gründen Sie eine Kindertagesstätte! Es könnte nach Ihrem "Ja" zu Ihrem Kind eine der sinnstiftendsten Entscheidung Ihres Lebens sein.

Die Verbandsgruppe der christlichen Kitas ist ein Arbeitszweig des Verbandes der Evangelischen Bekenntnisschulen e.V. In dieser Organisation haben sich Bildungsträger zusammengeschlossen, die ihre Arbeit auf der Grundlage der Bibel orientieren möchten.

Die Mitarbeiter der angeschlossenen Einrichtungen (Kitas, Grund- und weiterführende Schulen sowie Gymnasien) sind Christen, die in einer bewussten Glaubensbeziehung zu Jesus Christus stehen und davon ausgehen, dass die Bibel in ihrem vollen Umfang Gottes Wort an den Menschen ist. Die Träger der KITAs und Schulen sind nicht konfessionell gebunden. Ihre Mitarbeiter gehören zu unterschiedlichen Kirchen, Gemeinschaften und Freikirchen mit evangelischer Ausrichtung.

Es besteht der Konsens, dass in der Zusammenarbeit die jeweiligen Unterschiede in den Glaubensüberzeugungen der einzelnen Gemeinden über die oben genannten Punkte hinaus keine Berücksichtigung finden.

Was Ihre Motivation ist, wissen Sie am besten.

Vermutlich sind Sie Eltern eines kleinen Kindes, suchen bisher vergeblich eine christliche Kita mit gläubigen Erzieherinnen und sind bereit, sich für dieses Ziel auch persönlich einzusetzen.

Oder Sie sind Pädagogin und sehen, dass in Ihrer Region eine christliche Kita mit gläubigen Erzieherinnen fehlt.

Jede dieser Motivationen führt zum Ziel - am besten natürlich zusammen.

Aber sehen Sie selbst auf den folgenden Seiten, wie eine Kita-Gründung funktioniert!

Hier finden Sie wichtige, grundlegende Informationen, die sie brauchen, um eine christliche Kindertagesstätte (Kita) zu gründen: Informationen, Tipps, Austausch mit Gleichgesinnten, Beratung und Fortbildungsangebote.

Das Wichtigste müssen Sie freilich selbst mitbringen: Gottesvertrauen, Optimismus und Elan. Und sie brauchen ein Team Gleichgesinnter - denn alleine ist eine Kita-Gründung kaum zu schaffen.

Wenn Sie diese Bedingungen mitbringen, dann ist Ihr Traum in ein bis zwei Jahren erfüllbar. Der VEBS hilft Ihnen gerne dabei!

Auf diesen Webseiten finden Sie grundlegende Informationen. Konkrete Tipps, Gründungshilfen und Materialien erhalten Sie auf unseren Kitagründungs-Seminaren.

Teilschritte zur Gründung könnten sein:

  1. Bedarfsfeststellung
  2. Bildung eines Gründungsteams
  3. Besuch eines Kita-Gründungs-Seminars
  4. Erarbeitung eines pädagogischen Konzeptes als Fundament der Arbeit
  5. Gründung eines rechtlichen Trägers (z.B. eingetragener Verein)
  6. Vernetzung zur Kommunalpolitik und kommunaler Verwaltung
  7. Erstellung eines Finanzkonzeptes / Vereinbarungen mit der kommunalen Verwaltung
  8. Suche nach einem Gebäude / Umbau zu einer Kita oder Neubau
  9. Suche nach geeigneten Mitarbeitern
  10. Vertragsabschluß mit Eltern

Ihr Zeitplan hängt sehr von den individuellen Umständen in Ihrer Region ab.

Wollen Sie Ihre Kita in einem Kitaplatz-Notstandsgebiet gründen - oder würden Sie eine ernsthafte inhaltliche Konkurrenz zu existierenden Kitas werden? Beides ist möglich, aber nur im ersten Fall werden Sie von den Behörden unterstützt werden. Im zweiten Fall werden Sie für die Startphase mehr Zeit benötigen.

Läßt sich ein umbaufähiges Gebäude schnell finden - oder ist das schwierig? Davon hängt für Ihren Zeitplan sehr viel ab. Oder müssen Sie einen Neubau planen? Auch das kostet deutlich mehr Zeit als ein Umbau z.B. eines bisherigen Ladengeschäftes.

Wenn Sie sich dann als Team gefunden, wenn Sie sich auf eine pädagogische Konzeption verständigt, wenn Sie einen Trägerverein gegründet haben und wenn Sie ein Gebäude in Aussicht haben, in dem man nach einem Umbau eine Kita genehmigt bekommt - dann ist die Einweihung Ihrer neuen Kita von diesem Punkt an innerhalb eines Jahres realistisch.

 

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